DIE INITIATIVE

female.vision

will die bereits existierenden Ideen, Maßnahmen und Instrumente für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern aus ihren jeweiligen Biotopen herausholen

female.vision

will dazu anregen, größer und ganzheitlicher zu denken und zu handeln sowie einen Willensbildungsprozess zu initiieren – hin zur Gestaltung einer Zukunftsvision, in der die gleichberechtigte Teilhabe gelebte Realität ist

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will mit dem gemeinsamen Diskurs die politische Diskussion beeinflussen. Denn nur, wenn der politische Wille dazu gestärkt wird, kann die Transformation hin zu einer anderen Zukunft gelingen.

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vernetzt Akteure und Organisationen, die sich bereits für eine solche Transformation einsetzen, bündelt Kräfte und führt Gleichgesinnte zusammen

DIE INITIATORINNEN

Annette
Gräfin v. Wedel

Annette v. Wedel ist Inhaberin des Beratungsunternehmen ANNETTE VON WEDEL CONSULTING, das sie in 2018 gegründet hat. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Göttingen, der TU Berlin sowie an der London School of Economics, arbeitete sie einige Jahre als Unternehmensberaterin. 2001 wechselte sie zur Deutschen Bahn AG. Nach verschiedenen Führungsfunktionen in der Konzernstrategie, wurde sie Leiterin der Personalstrategie und zuletzt bis 2018 Leiterin Diversity Management, mit direkter Berichtslinie an den Vorstand Personal.
Fokus ihrer aktuellen Beratungstätigkeit ist, Organisationen zu helfen, unter Berücksichtigung der vorhandenen Vielfalt, Teamdynamik zu verstehen und aktiv zu beeinflussen. Darüber hinaus engagiert sie sich für mehr Frauen in Führungspositionen und die dafür notwendige Veränderung von Organisations- und Arbeitskultur. Annette v. Wedel ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Potsdam.

Warum ich female.vision initiiere

Ich habe es satt – die vielen Sonntagsreden, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern fordern oder zumindest als erstrebenswert in den Raum stellen, die von Vielfalt sprechen, aber im Handeln die Einfalt befördern. Ich habe es satt, mir das Lamentieren darüber anzuhören, dass Frauen sich nicht trauen, dass sie ermutigt werden müssen, oder auch, dass es noch mehr Maßnahmen und Programme braucht, um Frauen endlich ausreichend zu qualifizieren. Es scheint, als seien Frauen irgendwie mangelbehaftete Wesen, ein ewiger Reparaturfall, Sand im geschmeidigen Getriebe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wenn ich mich selber anschaue und auch die vielen gut ausgebildeten, hochqualifizierten, mutigen und auch kreativen Frauen, die ich kenne, dann stelle ich fest, dass da irgendetwas nicht stimmen kann.

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    Könnte es sein, dass die stagnierende Zahl von Frauen in Führungspositionen und die nach wie vor nicht vorhandene gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der (Arbeits-)welt NICHT ursächlich an den Frauen liegt? Könnte es sein, dass dies vielmehr an einem männlichen bzw. durch Männer geprägten System und dessen vorherrschenden Rahmenbedingungen und Strukturen liegt?

    Wenn man so fragt, wird plötzlich deutlich, dass der wesentliche Grund, warum sich in Sachen gleichberechtigter Teilhabe nur wenig bewegt, nicht die mangelnde Qualifikation oder der fehlende Mut der Frauen ist. Ursächlich ist vielmehr ein vorherrschendes (männliches) System, an dessen Strukturen inklusive seiner ungeschriebenen Regeln im Hinblick auf Ausübung von Macht und Karriere, sicher nicht alle, aber sicherlich zu viele Frauen regelmäßig scheitern. Sie scheitern, weil in diesem (männlichen) System, das Potenzial, die Fähigkeiten von Frauen, häufig nicht erkannt bzw. wertgeschätzt werden und zum anderen, weil viele Frauen schlicht kein Interesse haben, in diesem System und bei diesen „Spielen der Macht“ mitzuspielen.

    Wenn das so ist, dann müssen wir doch ganz dringend aufhören zu versuchen das Problem bei den Frauen zu suchen und zu lösen. Wir müssen das System und seine Strukturen in Frage stellen und ändern!

    Weil es immer besser ist, FÜR anstatt GEGEN etwas zu sein, finde ich, dass es höchste Zeit ist, einem stark durch Männer geprägten Denken und Handeln in allen Bereichen (Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, etc.) eine female.vision entgegenzusetzen.

Rosmarie
Steininger

Rosmarie Steininger ist Gründerin und Geschäftsführerin der Chemistree® GmbH. Nach ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sie vier Jahre im Mittelstand, bevor sie ihr Abitur ablegte und mit einen Begabtenstipendium Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg studierte. Während ihres Studiums sammelte sie Erfahrungen bei Siemens, der Deutschen Bank und Roland Berger. Danach schloss sie ein Masterstudium an der London School of Economics an und arbeitete begleitend im britischen Unterhaus. Ab 2002 war sie acht Jahre in der BMW Group als Entwicklerin von Algorithmen für Logistiksysteme sowie als Projekt- und Changemanagerin tätig, wechselte 2011 zur Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und war dort zuletzt Stellvertretende Geschäftsführerin. Im Februar 2017 gründete sie die Chemistree® GmbH. Rosmarie Steininger ist Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD. Rosmarie Steininger ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt bei München.

Warum ich female.vision initiiere

Wahrscheinlich ist es in meiner Biographie angelegt: Für mich ist es schwer zu ertragen, wenn Talente und Potentiale vergraben bleiben und man keine Gelegenheit dazu bekommt, sie zu nutzen. Ich finde es beglückend dazu beizutragen, dass ungenutzte Potentiale gehoben werden. Mit Chemistree kann ich das: Wir bringen die richtigen Menschen zusammen, damit Neues entsteht. Für female.vision werden wir Frauen aus unterschiedlichen Kontexten zusammenzubringen, auf dem Summit, als Community und in persönlichen Begegnungen, immer bezogen auf konkrete Fragestellungen.

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    Fragestellungen, die mich interessieren, sind z.B.: Wie sieht eine weibliche Perspektive auf „Künstliche Intelligenz“ aus? Wie müsste Bildung im MINT Bereich gestaltet sein, damit Mädchen und junge Frauen diesen Bereich lieben? Wie wäre politische Arbeit für mehr Frauen attraktiv? Wie sehen Rahmenbedingungen für Höchstleistung, für Verantwortungsübernahme aus, die Frauen anziehen?

    Für mich als Pragmatikerin ist „Systemwechsel“ ein sehr großes Wort. Ich bin total dafür, dass er passieren sollte, aber ich will nicht darauf warten. Ich halte es mehr mit Pippi Langstrumpf: Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Ich lasse es mir nicht nehmen, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und dabei die zeitliche Balance in Bezug auf meine Familie zu halten. Ich akzeptiere nicht, dass man angeblich nur mit 100 Stunden (Büro-)Arbeit die Woche ein Tech-Startup gründen kann. Ich weiß, es geht viel über Erfahrung. Und frei nachdenken und reifen lassen hilft als Gründerin – das passiert dann, wenn ich nicht wie eine Maschine Zeit abarbeite. Ich habe mein Büro so ausgesucht, dass es auf dem Schulweg meiner Kinder liegt, sie können kommen und bei mir Hausaufgaben machen, wenn sie möchten. Ich höre, dass viele gerne so arbeiten würden. Und ich weiß, dass es unternehmerisch sinnvoll ist, so zu arbeiten.

    Das ist meine persönliche female.vision. Ich bin gespannt auf viele andere – und darauf, wo alle unsere unterschiedlichen Visionen übereinstimmen!

DIE COMMUNITY

Wenn du dich uns anschließen willst, komm in die female.vision Online Community und vernetze Dich mit anderen VisionärInnen!

Wir wollen durch female.vision eure Meinungen, Ideen, Persönlichkeiten zueinander finden lassen – und daraus unsere Botschaft formulieren. Um dieses ‘Zueinander finden’ zu unterstützen, nutzen wir das Matchingverfahren von CHEMISTREE: Basierend auf Angaben zu deiner eigenen Persönlichkeit und deinen Präferenzen erhältst du genau DIE VisionärIn/-Innen vorgeschlagen, mit der du ‘auf einer Wellenlänge’ bist.

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